// Markt & Mythen

„Too big to fail“ bei Bitcoin? Was hinter der Strategy-Todesspirale steckt

Kann ein einzelnes Unternehmen den ganzen Bitcoin-Markt gefährden? Was „too big to fail“ mit der Strategy-Todesspirale zu tun hat — ehrlich erklärt.

Pete zeigt auf den Betrachter, rechts hinter ihm ein schwankender Turm aus Bitcoin-Klötzen, von dem bereits Münzen und Trümmer herunterfallen — links der gesprühte Schriftzug „Todesspirale?“

Ok, ernste Sache mal ehrlich auseinandergenommen: Kann ein einziges Unternehmen den kompletten Bitcoin-Markt ins Wanken bringen? Kurze Antwort: leider ja. Aber — und das ist wichtig — das liegt nicht an Bitcoin. Das liegt an der Gier von Einzelnen, die aus einer guten Idee ein Klumpenrisiko basteln.

Kennst du noch „too big to fail“? 2008, Finanzkrise. Die Banken hatten sich so verzockt, dass ihr Absturz das ganze System mitgerissen hätte. Also durftest du sie retten. Mit deinem Steuergeld. Zu groß, um pleitezugehen — und du zahlst die Zeche. Und jetzt taucht genau dasselbe Muster im Bitcoin-Kosmos wieder auf.

Denn der größte Bitcoin-Halter der Welt hat sich auf Pump so mit Bitcoin vollgeladen, dass ein Absturz dieses einen Konstrukts den ganzen Markt mitreißen könnte. Man nennt es schon „Todesspirale“: Der Kurs fällt, das Kartenhaus wackelt, es muss verkauft werden, das drückt den Kurs weiter, und so dreht sich das Ding nach unten. Die Ironie dabei ist bitter.

Denn Bitcoin wurde ja genau dafür erfunden, dass eben kein Einzelner zu mächtig wird. Dezentral, verteilt, kein „zu groß zum Scheitern“. Und jetzt baut die Gier eines Einzelnen dieses alte Risiko einfach nach. Also frag dich: Ist das Problem wirklich das System — oder ist es wie immer der eine, der glaubt, die Regeln würden für ihn nicht gelten?

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Ausführliche Erklärung mit Beispielen und Quellen: auf bitcoinaera.de weiterlesen →

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