Woher diese Zahl kommt
Die Funding Rate gilt als der Überhitzungsanzeiger schlechthin. Beim Nachrechnen für unser Ampelsystem kam heraus: Der Wert, auf den es dabei ankommt, ist seit dem 23. Juli 2025 nicht ein einziges Mal aufgetreten.
Genau diese Art Befund steht im Bullshitmelder. Nicht die Zahl selbst — die ist öffentlich und bleibt es. Sondern was sie bedeutet und was nicht.
Was drinsteht
Zwei Rubriken. Nicht mehr — drei Rubriken sind drei Versprechen, die 52-mal im Jahr gehalten werden müssen.
1. Der Stand
Wie die Bitcoin-Ampel steht und warum. Welche der vier Kennzahlen sich bewegt hat, was das historisch bedeutet hat und was nicht. Wenn nichts passiert ist, steht da, dass nichts passiert ist — das ist auch eine Information.
Wenn es etwas zu sagen gibt, kommen zwei Rubriken dazu, die keine wöchentliche Pflicht sind: Wie ich das sehe — meine Meinung, als solche gekennzeichnet und vom Rest getrennt. Und der Bullshit Burner, in dem sich Pete eine Behauptung vornimmt, die gerade die Runde macht, und nachrechnet, was von ihr übrig bleibt.
2. Der Leserbereich
Die ausführliche Fassung, im Leserbereich. Das Passwort dafür steht in jeder Ausgabe — kein Konto, keine Registrierung, jede Woche ein neues. Was dort liegt, ist in fünf Blöcke sortiert:
- Stand jetzt. Die Ampel und ihre vier Kennzahlen, live beim Öffnen — nicht der Stand vom Freitag. Daneben, was sich seit dem Versand bewegt hat.
- Was bedeutet das. Zu jeder Kennzahl ein Absatz: was dieser Stand für die Positionierung heißt.
- Gesamtkontext. Die vier Befunde zu einer Lage verdichtet, in ein paar Sätzen.
- Deep Dive. Ein Thema ausführlich — der Teil, der auch in drei Wochen noch stimmt.
- Was die Zahlen messen. Die vier Definitionen, fest unter jeder Ausgabe. Zum Nachschlagen, ohne die Seite zu verlassen.
Dazu die Trefferbilanz: wie oft die Ampel Grün, Gelb und Rot gezeigt hat, gegen das, was das Regelwerk erwarten lässt. Also auch die Wochen, in denen sie danebenlag.
Jeder Report wird drei Wochen später öffentlich und landet im Archiv. Die jüngsten zwei bleiben immer hinter dem Passwort — sonst hätte ein Abonnement keinen Vorsprung.
Was nicht drinsteht
Keine Kursziele. Keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Keine Signale, keine Trades, keine „letzte Chance". Der Bullshitmelder beschreibt einen Zustand und erklärt Mechanik — was jemand daraus macht, ist seine Sache und bleibt es.
So sieht es aus
Vier Blätter zum Durchklicken: die Mail, wie sie freitags ankommt, und drei Seiten aus dem Leserbereich dahinter.
Stand jetzt
Die Ampel steht so, wie sie steht, wenn du die Seite öffnest — nicht so, wie sie am Freitag stand. Daneben, was sich seit dem Versand bewegt hat.
- ETF-Nettoflüsse
- Coinbase-Premium
- Stablecoin-Versorgung
- Open Interest
Was bedeutet das
Zu jeder der vier Kennzahlen ein Absatz: was dieser Stand für die Positionierung heißt. Darunter die Verdichtung zu einer Lage.
ETF-Nettoflüsse
Coinbase-Premium
Stablecoin-Versorgung
Open Interest
Deep Dive
Ein Thema ausführlich — der Teil, der auch in drei Wochen noch stimmt.
// Trefferbilanz
Auch die Wochen, in denen die Ampel danebenlag.
hier geht es weiter
Ältere Ausgaben stehen im Ausgaben-Archiv, die Reports aus dem Leserbereich unter Leserreports.
Einmal die Woche. Sonst Ruhe.
Keine Bestellbestätigungen, keine „nur noch heute", keine dritte Mail in derselben Woche. Freitagmorgen, und das war es.
Frequenz und Kleingedrucktes
- Freitagmorgen, einmal die Woche.
- Bestätigung per Mail. Ohne den Klick darin tragen wir dich nicht ein.
- Abmeldung mit einem Klick in jeder Ausgabe. Keine Rückfrage.
- Versand über Brevo, Server in der EU. Was gespeichert wird, steht im Datenschutz.
- Die Reports aus dem Leserbereich werden nach drei Wochen öffentlich, die Ausgaben selbst nach 8 bis 12 Wochen. Wer wartet, verpasst nichts — er erfährt es später.
Warum überhaupt
Funding Rates, ETF-Flüsse und Stablecoin-Zahlen sind frei verfügbar. Jeder kann sie nachschlagen. Was fehlt, ist die Einordnung: Ist dieser Wert hoch? Verglichen womit? Und was heißt das für jemanden, der einfach nur wissen will, wie die Lage ist?
Der Bullshitmelder macht diese Arbeit einmal die Woche. Die Zahlen sind öffentlich, das Regelwerk auch — samt der Stellen, an denen es noch nichts beweisen kann. Zurückgehalten wird keine Information, nur die Arbeit, sie zu sortieren.