// Betrug & Maschen

Warum die meisten Krypto-Verluste nicht durch Hacker passieren

Fast 764 Mio. Dollar in einem Quartal gestohlen — aber 88 % über gestohlene Schlüssel, nicht durch Hacker. Warum du selbst die größte Schwachstelle bist.

Pete mit erhobenem Zeigefinger, links davon ein Angelhaken mit einem orange leuchtenden Schlüssel als Köder und eine schemenhafte Kapuzengestalt — rechts der gesprühte Schriftzug „Nicht gehackt — ausgetrickst“

Ok, hier ist eine Zahl, die dich kurz schlucken lässt: Allein in einem einzigen Quartal wurden im Krypto-Bereich fast 764 Millionen Dollar gestohlen. Klingt nach genialen Hackern im Kapuzenpulli, die sich durch irgendeinen Super-Code wühlen, oder? Hey, genau das ist der Denkfehler. Die Wahrheit ist viel unbequemer.

Denn schau dir an, wie das Geld tatsächlich verschwindet: Über 88 Prozent der gestohlenen Gelder liefen nicht über einen Fehler im Code, nicht über eine geknackte Blockchain, nicht über irgendeine technische Meisterleistung. Sondern über gestohlene Schlüssel. Im Klartext: Die Leute haben ihre Zugänge selbst rausgegeben. Nicht mit Absicht natürlich, sondern weil sie ausgetrickst wurden.

Und genau da liegt der Punkt, den kaum jemand hören will. Die Technik hinter Bitcoin ist verdammt sicher. Die Blockchain wird nicht mal eben geknackt. Was geknackt wird, ist der Mensch davor. Eine täuschend echte E-Mail, eine gefälschte Login-Seite, ein „netter Support-Mitarbeiter“, der sich meldet und nur kurz deine Wiederherstellungswörter braucht. Zack, weg. Kein Hacking im Film-Sinne, sondern schlichtes Austricksen.

Das ist eigentlich eine gute Nachricht, wenn du sie richtig drehst: Wenn fast neun von zehn Verlusten am Menschen liegen und nicht an der Technik, dann hast du das meiste selbst in der Hand. Keine Schlüssel rausgeben. Keine Seed-Phrase eintippen, wo dich jemand danach fragt. Niemandem vertrauen, der sich ungefragt bei dir meldet. Denn die größte Schwachstelle im ganzen System sitzt nicht in irgendeinem Code. Sie sitzt vor dem Bildschirm. Kleiner Tipp: Wirf mal einen Blick in den Spiegel.

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Ausführliche Erklärung mit Beispielen und Quellen: auf bitcoinaera.de weiterlesen →

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